Was gibt es eigentlich neues aus der Bartwuchs-Forschung

Ein britischer Forscher lebte und arbeitet zwei Jahre lang einsam auf einem Eiland. Nur ganz selten unterbrach der Wissenschaftler sein Robinson-Dasein und besuchte seine Freundin auf dem Festland. Bereits nach wenigen Tagen beobachtete der Forscher einen Nebeneffekt, der seine Neugier weckte. Unmittelbar vor und auch während der Besuche bei der Dame hatte es den Anschein, als ob der Bart deutlich stärker sprießte, als während des Aufenthaltes auf der Insel. Dies war ein Grund für den Briten detailliert ein Buch über seinen Bartwuchs zu führen.

Nach jeder Rasur reinigte er den Scherkopf seines Trockenrasierers und legte die Barthaare auf eine Waage. Zudem notierte er jeden Tag seine körperlichen Betätigungen, die Schlafdauer, sowie psychische Auffälligkeiten wie beispielsweise Nervosität und auch seine sexuelle Aktivität. Die Ergebnisse veröffentlichte der Forscher in einem englischen Wissenschaftsmagazin. Der Bartwuchs eines Mannes hängt von der sexuellen Haltung und der Aktivität ab.

forscher-tourBartwuchs und Hormonhaushalt

Die Mediziner wissen schon lange, dass ein Zusammenhang zwischen Bartwuchs und Hormonhaushalt besteht. Das Testosteron löst in der Pubertät den ersten Bartflaum aus. Doch den Hormonforschern war verborgen, dass sich am Bartwuchs die Hormon-Aktivität des männlichen Organismus zeigt. Der britische Forscher machte einen Selbstversuch zur Kontrolle.

Er trank an gewissen Tagen einen Saft, der einige Milligramm künstlicher Sexualhormone, enthielt. Dieser Saft wirkte auf den Bartwuchs des Forschers genauso, wie die gesteigerte Aktivität seiner Hormondrüsen, wenn er seine Freundin besuchte. Zudem fand er heraus, dass Hitze und schwere körperliche Arbeit den Bartwuchs hemmen können.

Nervosität, und Angst ließen den Bart etwas heftiger sprießen. Der interessanteste Aspekt der Forschungsarbeit des jungen Wissenschaftlers war jedoch, dass die Produktion der männlichen Sex-Hormone schon angekurbelt werden, wenn auch nur die Aussicht auf Beischlaf besteht. Bereits am Morgen, bevor der Forscher die Reise zu seiner Freundin antrat, zeigte die Milligramm-Messung des eine etwa zwanzig prozentige Steigerung des Bartgewichts aus. Und nur die Anwesenheit einer bestimmten weiblichen Person reichte aus, um auch ohne Beischlaf die Bartstoppeln schneller wachsen zu lassen.